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Brot selbst backen
Im Ahrntal wurden früher so etwa drei- bis viermal im Jahr verschiedene Arten von Brot gebacken. Auf so manchem Bauernhof wird aber auch heute noch traditionell, in freistehenden Backöfen, diese Tradition weiter geführt.
Großer Wert wurde dabei darauf gelegt, dass dem Teig mit dem Messer jeweils das Kreuzzeichen eingeritzt wurde. Danach musste der Teig einige Zeit ruhen. Erst danach wurden die Brotlaibe geformt und in den vorgeheizten Backofen gegeben. Teilweise hatten in diesen großen Backöfen bis zu 150 Brotlaibe darin Platz. Der Großteil der Brote wurde dann auf den Bauernhöfen im Brotrahmen aufbewahrt. Wurde es dann Wochen später steinhart, so wurde es mit der „Grommbl“ in kleine, mundgerechte Stücke gehackt.
Das Bauernbrot ist besonders schmackhaft und auch gesund. Deshalb hat sich diese Tradition bis in die heutige Zeit bewahrt.
Foto: shutterstock
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